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Sonntag, 15. November 2009

Schüler bei ils - Zeitaufwand-Vergleich

Samuel beginnt den Fernschul-Lehrgang Abitur bei ils auf dem niedrigsten angebotenen Niveau: für Hauptschulabschluß-Absolventen (ils - Abitur - 1. Einstieg). Regulär dauert dieser Lehrgang dreieinhalb Jahre mit durchschnittlich 15 Wochenstunden Zeitaufwand fürs Lernen, das wären je 3 Stunden von Montag bis Freitag. Für Englisch gibt es einen kompakten Grundlehrgang als Einführung, die zweite Sprache wird bei Null begonnen, eine evt. dritte natürlich auch.

In den angefragten Gymnasien, die Samuel hier vor Ort besuchen wollte, wurde ihm der Zugang u. a. mit dem Verweis darauf verweigert, daß er bei den Sprachen niemals mithalten könne (was ja eine pure Unterstellung ist). Er wäre ins Gymnasium in Klasse 9 eingestiegen und hätte somit in vier Jahren regulär (ohne "Ehrenrunde") das Abitur gemacht. Wöchentlicher Aufwand wären, wenn ich von Erzählungen betroffener Schüler ausgehe, 30 bis 40 Schulstunden und die dazukommenden Zeiten für die Hausaufgaben gewesen, also etwa nochmal 10 bis 15 Stunden pro Woche.

40 bis 55 Wochenstunden an einem Gymnasium gegenüber 15 Wochenstunden bei ils - ist das nicht krass? Beide Wege sollten zum Abitur führen, und tun das nachgewiesenermaßen bei ils mit sehr hoher Erfolgsquote!

Ein Grund, warum Samuel von den angefragten Gymnasien nicht aufgenommen wurde, war, daß man ihm mit "nur einem Hauptschulabschluß" nicht zutraute, die nötigen Leistungen zu erbringen. Nun, wenn er das in dieser opulent bemessenen Zeit nicht geschafft hätte, würde er es dann jemals in der bescheiden bemessenen Zeit über ils schaffen können?

Unser Schulsystem basiert auf Lug und Trug, ja, es ist Lug und Trug! Lug und Trug auf dem Rücken der gutgläubigen Kinder, die mit ihren sechs Jahren dem Schuleintritt meist noch entgegenfiebern, darauf wartend, der Erwachsenenwelt ein bißchen näher zu rücken ... Wir, die Erwachsenen sollten uns schämen, schämen, schämen ... :(

Schüler bei ils - Kostenvergleich

Samuel ist nun Schüler bei der Fernschule ils - Institut für Lernsysteme GmbH in Hamburg.

Der Abiturslehrgang, der regulär 42 Monate dauert, aber kostenfrei um bis zu zwei Jahre verlängert werden kann, kostet uns insgesamt ganze 5.124 EUR. (Wir haben eine kleine Ermäßigung als ALG 2-Bezieher bekommen, normalerweise lägen die Kosten bei ca. 5.800EUR.)

Das ist in etwa der Betrag, den ein Schulplatz an einer vergleichbaren öffentlichen Schule, die aufs Abitur vorbereitet, kosten würde (vgl. Was kostet ein Schulplatz?). Hätte Samuel nach seinem Hauptschulabschluß eine öffentliche Schule besucht, hätte es nach dem Willen der Verantwortlichen zuerst nur eine Realschule sein dürfen, dort zwei Klassenstufen, dann Realschulabschluß, dann z. B. ein dreijähriges Berufsgymnasium, insgesamt also fünf Jahre. 5 mal gerundet 6.000 EUR = gerundet 30.000 EUR wären somit die Kosten dafür, daß er schließlich die allgemeine Hochschulreife (Abitur) erreichen würde, bei ils sind es ein Fünftel bis ein Sechstel dieser Kosten!

Deutschland ist pleite und spart dies bei den hiesigen "Ärmsten der Armen", z. B. den Kindern der ALG 2-Empfänger, ein, aber sinnvolle und billige Alternativkonzepte zum schulischen Lernen werden weiterhin kriminalisiert! Samuel unterliegt, nachdem er den Hauptschulabschluß absolviert hat, ja eigentlich noch der Berufsschulpflicht, was wir nun machen, ist also wieder einmal "außerhalb der Legalität".

Aber offensichtlich ist es wichtiger, jedes Kind und jeden Jugendlichen bis zum Anschlag durch ein marodes Schulsystem zu schleifen, anstatt dafür zu sorgen, daß Familien ausreichend Geld haben, um mit ihren Kindern Ausflüge machen zu können, gute Nahrungsmittel kaufen können und auch mal einen Familienurlaub machen können. Armes Deutschland!

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Ein Interview mit dem britischen Wissenschaftler Dr. Alan Thomas

Dr Alan Thomas on Informal Learning.

The parents with whom he worked "have demonstrated to the scientific world a new approach to education and to learning".






Ich kann die beiden Bücher von Dr. Alan Thomas zum informellen Lernen allen Interessierten nur empfehlen. "Educating Children at Home" ist auch auf Deutsch erschienen ("Bildung zu Hause"). "How Children learn at Home" hat er zusammen mit Harriet Pattison verfaßt.

Samstag, 22. August 2009

... Dass das irgendwann zu Ende geht ...

Sie haben gesagt,
Dass das irgendwann zu Ende geht
Wenn wir tuen, was sie wollen
Sie sagten auch,
Dass uns die Zukunft offen steht
Wir wussten nur nicht, was das bedeuten soll

Das ist der Refrain des Songs "Sie haben gesagt" von Ganz schön Feist (vollständiger Songtext: hier klicken). Eine "Hommage" an die Schule, die Zöllner & Co. zu denken geben sollte. Denn Schule "War eher so wie einer flog über das Kuckucksnest".


Ganz schön Feist - Sie haben gesagt

Mittwoch, 19. August 2009

Aus unserem Alltag ... (5)

Charlotte hat seit einiger Zeit die Nacht zum Tag gemacht. Jetzt (3 Uhr nachts) ist sie gerade zu Bett gegangen, bis sie einschlafen kann, dauert es dann erfahrungsgemäß noch eine gute Weile. Ich passe mich so gut es geht an ihren Rhythmus an. Samuel ist bei den Großeltern im Tannheimer Tal, mit der Haushaltshilfe meiner Eltern lernt er Polnisch, hat er mir am Telefon gesagt.

Ich beschäftige mich mit diesem und jenem, Politischem wegen der anstehenden Bundestagswahl, Schreiben, nach langer Pause wieder angefangen. Während der Prüfungszeiten von Samuel habe ich einen Wallander-Krimi nach dem anderen gelesen, den letzten der Reihe (Brandmauer) habe ich nun am vergangenen Wochenende "erledigt". Persönliche Gespräche mit dort Wohnenden, einige wenige gesellschaftskritische Reportagen und Artikel und die literarischen Werke von Astrid Lindgren, Henning Mankell und Stieg Larsson (hatte ich auch während der Zeiten in Nieder- und Oberrimsingen gelesen) formen nun mein Schwedenbild. Daß die schwedische Piraten-Partei bei der Europawahl 7,1 % der Stimmen in ihrem Land erreichte, wundert mich nicht, scheint es mir doch so, daß der schwedische Staat schon 20 bis 25 Jahre früher als der deutsche vom Sozial- zum Fürsorgestaat mutiert ist. Wobei ich darunter verstehe, daß das Soziale von der Komponente Kontrolle gedeckelt wurde. Deutschland dagegen hat sich in weniger als fünf Jahren von einem Sozialstaat fast übergangslos in einen Feudalstaat mit staatlich rekrutierten Leibeigenen verwandelt, der Zwischenschritt Fürsorgestaat wurde nahezu übersprungen, dank Hartz IV. Wir haben hier nicht Soziales und Kontrolle, sondern Demütigung und Kontrolle, und Willkür.

Samuel hat am 10. Juli das Zeugnis erhalten, das ihm den erfolgreich bestandenen Hauptschulabschluß bescheinigt. Note gut (1,6), mehr oder weniger aus dem Ärmel geschüttelt, da kann man nicht meckern. "Das ist ein Ende und ein Anfang", hieß es auf der Abschlußfeier bei der Flex-Fernschule in Oberrimsingen. Und: "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne", für diejenigen, die schon wußten, was sie zukünftig, nach dem nun bestandenem Abschluß, beruflich oder schulisch machen würden. Für Samuel aber erwies sich dieser Abschluß bislang als Sackgasse. Er möchte gerne ab September in die 9. Klasse eines Gymnasiums gehen, aber er darf nicht, das ist so nicht vorgesehen. Da könne ja jeder mit einem guten Hauptschulabschluß in der Hand dahergelaufen kommen und bei einem Gymnasium anklopfen! Doch so etwas wollen wir hier (wir sind in BW, das Musterländle, auch bildungsmäßig!) gar nicht erst anfangen. Zu diesem Thema könnte ich jetzt Seiten schreiben, vielleicht tue ich das demnächst noch, hier und jetzt aber belasse ich es mal bei diesen wenigen Zeilen.

Charlotte ist abgesehen von ihrem verdrehten Rhythmus echt gut drauf, der letzte Anfall (bzw. davon zwei kurz hintereinander) war am Montag vor einer Woche frühmorgens im Schlaf, wie immer heftige Grand Mals. Aber besonders freut mich, daß Charlotte derzeit sprachlich Fortschritte macht, deutlich spricht, mehr Wörter benutzt, öfter ganze Sätze spricht. Und daß sie insgesamt so verständig und anteilnehmend ist, das ist auch schön. Wir gönnen uns aber auch Ruhe, Therapien sind abgesagt, Termine so gut wie abgestellt. Selbst zur Beerdigung meiner Patentante bin ich letztendlich nicht gefahren, obwohl mir das sehr leid tat, aber ich hätte den Streß der langen Fahrten mit mehreren Zügen und Umsteigen nicht gut verkraftet, das merkte ich. So sind wir zwei, Charlotte und ich, fast schon in richtiger Ferienstimmung, obwohl wir eigentlich nur zu Hause rumhocken.

Strubbeli, unserem Meerschweinchen, merkt man an, daß er in die Jahre gekommen ist, er scheint ja schon seit etwa Ostern nicht mehr oder kaum noch zu sehen, mittlerweile scheinen auch sein Gehör und sein Geruchssinn beeinträchtigt zu sein. Die Kater, Percy und Zwuggeli, lungern faul rum oder fetzen sich ab und an auch mal. Über Zwuggeli hat Samuel in seiner mündlichen Englisch-Prüfung erzählt, was sicher dazu beigetragen hat, daß er eine so gute Note darin erhielt (1,4). Obwohl er sich erst mit allen zur Verfügung stehenden Kräften dagegen gewehrt hatte, überhaupt diese Erzählung vorzubereiten! Immerhin war die Idee, über Zwuggeli zu erzählen, seine eigene. Und letztendlich dann auch der Text, den er sich ausarbeiten sollte, aber das machte er erst in der allerletzten Millisekunde, sozusagen. Es schien ihm aber schließlich selber so viel Spaß gemacht zu haben, daß er nach der Prüfung noch etliche Male diesen Text laut rezitierte, nicht langweilig und eintönig, sondern sehr lebendig. Tja, ist ja jetzt schon wieder eine ganze Weile her, aber das ist eine der eindrücklichsten Erinnerungen, die ich von dieser ganzen Prüfungsgeschichte behalten habe.



(Charlotte ist gerade wieder aus dem Bett rausgekommen. Es ist 3 Uhr 45. Jetzt will sie baden, was sie sowieso jeden Tag mehrmals und ausgiebig macht. - So, nun sitzt sie in der Wanne, hoffentlich nicht allzu lange ...)

Donnerstag, 30. April 2009

Von Kindern lernen ... (2)

Schon zweimal ist mir in den vergangenen Tagen beim Fahrradfahren eine Schnecke begegnet - das erste Mal ein richtig prächtiges, schon älteres Exemplar, wie man an ihrem Haus und ihrer Größe erkennen konnte, beim zweiten Mal die auf dem nebenstehenden Bild abgebildete noch etwas jüngere Schnecke.

Vor drei, vier Jahren haben wir gerne öfter die CD "Gucken, was der Mond so macht" von Linard Bardill und Lorenz Pauli gehört und teils selber die Lieder gesungen und mit Instrumenten begleitet. Da gibt es auch das Lied vom Kindergartenweg/Schulweg. "Auf dem Weg ist eine Schneck' und die Schnecke tu ich weg, weil sonst wer mit schnellem Schritt ihr bestimmt das Haus zertritt." Seitdem ich dieses Lied erstmals hörte, habe ich gelegentlich bewußt, und mit Schreck, wahrgenommen, daß ich gerade wieder mal das ganz frische, zarte Haus einer jungen Schnecke zertreten habe, wenn es in einer bestimmten Weise unter einem meiner Schuhe knirschte. Und seitdem setze ich Schnecken weg vom Asphalt oder von Lauf- und Fahrwegen ins Grüne, wenn ich sie rechtzeitig entdecke.

Kindergartenweg/Schulweg
(T: Pauli / M: Bardill)

Auf dem Weg ist eine Schneck'
und die Schnecke tu ich weg,
weil sonst wer mit schnellem Schritt
ihr bestimmt das Haus zertritt.

An der Strasse bleib ich stehn,
endlich kann ich rübergehn.
Drüben bei dem alten Haus
pflück ich einen Blumenstrauss.

Da ruft hinter mir ein Kind:
"Wart, und lauf nicht so geschwind."
Es erzählt vom Grosspapa
und was es im Fernsehn sah.

Wo das Bauloch ist, liegt Sand,
und ein Bagger steht am Rand.
Auch ein grosser Kran ist dort,
doch wir müssen leider fort.

Auf dem Platz, wo Bänke stehn,
können wir die Grossen sehn,
lassen uns nicht durch und drohn.
Etwas bibbern tun wir schon.

Endlich ist's geschafft, naja,
alle andern sind schon da.
Unser Weg ist eben weit,
und der Weg braucht seine Zeit.

Der Weg braucht seine Zeit - das erinnert mich immer wieder auch an diesen Ausspruch von Max Horkheimer (1952):
Der Prozess der Bildung ist in den der Verarbeitung umgeschlagen. Die Verarbeitung - und darin liegt das Wesen des Unterschieds - lässt dem Gegenstand keine Zeit, die Zeit wird reduziert. Zeit aber steht für Liebe; der Sache, der ich Zeit schenke, schenke ich Liebe; die Gewalt ist rasch.
Daran kann man in heutigen Zeiten nicht oft genug erinnern. Anstatt die Kinder immer früher ins Korsett des Erwachsenenlebens zu zwängen, sollten wir uns von ihrer Unbefangenheit und ihrem scheinbar verschwenderischen Umgang mit Zeit inspirieren lassen, um neue Maßstäbe auch für unsere Lebensweise zu setzen.

Sonntag, 26. April 2009

Basteln - Rückblick (2)

Lange Zeit, über Jahre hinweg, hat Samuel Röhrenfiguren aus Klopapierrollen gebastelt. Später kamen die größeren "Brüder und Schwestern" aus Küchenpapierrollen hinzu, noch später Miniaturmodelle aus selbstgefertigten Röhren. Zeitweise ging er zu einer guten Bekannten (ein bißchen Oma-Erastz vor Ort), um dort zu basteln, denn sie hatte immer genug Material auf Lager. Außerdem hatte er dort Ruhe vor seiner Schwester, und er konnte auch ab und an mal fernsehen, da wir ja selber seit vielen Jahren keinen Fernseher mehr haben.

Das ist ein gutes Beispiel dafür, daß schulfreies Leben nicht mit fehlenden sozialen Kontakten einhergeht. Im Gegenteil - die sozialen Kontakte sind reichhaltiger und vielfältiger, wenn auch wohl geringer an der Zahl. Letzteres ist ganz einfach dadurch erklärbar, daß im normalen Leben eben nicht dauernd zwanzig oder dreißig andere den gleichen Raum mit einem teilen. Ersteres ist vollkommen natürlich, die sozialen Kontakte umfassen Menschen jeden Alters und bleiben nur dann auf (eine gewisse) Dauer bestehen, wenn sie sich vertiefen können und Beziehungen daraus werden können, und dafür hat ein Kind, das nicht den Großteil seiner Tage in einem Klassenverband verbringen muß, viel Freiraum. Sie ändern sich entsprechend dem Alter und den Interessen des Heranwachsenden, so wird z. B. heute bei unserer Bekannten nur noch selten gebastelt, aber Samuel geht immer noch ab und an gerne hin, wenn es etwas zu erledigen gibt, um fern zu sehen, um Gespräche über Gott und die Welt zu führen oder einfach mal eine Auszeit von zu Hause zu nehmen. Und er trifft dort gelegentlich andere Menschen oder kann auch mal einen Freund mitbringen, um z. B. ein paar Runden Karten zu spielen.

Dienstag, 21. April 2009

Das Recht ist eine Abstraktion ...

Eine kleine Erinnerung daran, daß in unserem wunderbaren Grundgesetz keine Rede von einer Schulpflicht ist, daß in unserem wunderbaren Grundgesetz Familien einen besonderen Schutz genießen usw. - in die Realität umgesetzt mit Schulzwang und unbegründeten Sorgerechtsentzügen, viel zu oft, als daß dies nur bedauernswerte Justizirrtümer sein könnten.


Leider ist unser wunderbares Grundgesetz wehrlos gegen den Mißbrauch durch die Juristen!

Ja, die Menschen, zwischen den Paragraphen plattgedrückt, vermissen Empfinden, vermissen gesunden Menschenverstand!

Warum darf das an der Schule leidende Kind nicht von zu Hause aus lernen? Was vergibt man sich dadurch? Warum muß das schwerstbehinderte Kind jeden Tag 80 km, einfacher Weg, in die Schule transportiert werden - ist das wirklich zu dessen Wohl? Warum, warum warum ... so viele Fragen ... und noch niemand hat eine wirklich plausible Antwort geben können, warum den Deutschen vorenthalten werden muß, was in den meisten ihrer Nachbarländer erlaubt ist und dort erfolgreich praktiziert wird.

Wir rufen - wer hört uns? Wir machen das alles gratis - Schulen, Lehrer, Heimplätze, Schultransporte ... kosten viel Geld!


Gedanken zu einer Impression vom Platz der Grundrechte - Karlsruhe.
Karlsruhe - die Stadt, die das Bundesverfassungsgericht und den Bundesgerichtshof beheimatet.



Das Recht ist relativ ... Gerechtigkeit ist absolut!



Foto: Elisabeth Kuhnle