(Meine Erinnerungen an letzten Freitag, den 13. Februar)
Ich hatte frei (Charlotte war bei der Babysitterin, wo ich sie schon am Donnerstag-Nachmittag hingebracht hatte) und ein volles Programm. Erster Termin: Sozialgericht, Klage einreichen. Alles weitere erledigte ich in Begleitung von Renate - zu zweit läuft manchmal manches doch leichter ... Nächster Termin: Standesamt, Geburtsurkunde für Samuel für die Prüfungsanmeldung bei der Flex-Fernschule holen. Langes Warten, dann weiter zum Rathaus West, Sozialamt/Jugendamt, wirtschaftliche Hilfe, Übernahme der Kosten für die Prüfungsvorbereitungstage beantragen. Als nächstes Badisches Konservatorium, endlich den neuesten ALG 2-Bescheid wegen Schulgeldermäßigung abgeben (wie immer zu spät, aber diesmal wenigstens nicht allzu spät - nur eine Woche). Keine Sekretariatszeiten, aber ein netter Herr kopierte den Bescheid trotzdem, ich war sehr froh drum. Nun schnell zu dm (auf dem Weg dorthin das erste Brötchen des Tages gegessen) und ein Paßfoto von Charlotte erstellen - von einem ganz normalen Digitalfoto, bei dm in Selbstbedienung und dank Renate kein Problem, sonst hätte ich wohl übersehen, was ich wie machen muß und frustriert aufgegeben. Mit dem Foto im Laufschritt zum Versorgungsamt - perfektes Timing, ca. 5 vor 12 (Schließzeit) dort angekommen. SBA für Charlotte nun endlich verlängert und präpariert für die Nutzung desselben für Bahnfahrten etc. Danach haben wir es tatsächlich noch zum Jobcenter (Schließzeit 12 Uhr 30) geschafft (mit Einlage eines ca. 100m-Sprints zur Straßenbahn), Erledigung einer Sache bei der Widerspruchsstelle (habe tatsächlich einen falschen Bescheid bekommen, sollte ca. 500 EUR zurückzahlen, doch daß ich das tatsäclich nicht muß, das ist nun zum Glück klargestellt). Danach haben wir uns eine Pause bei McDonalds am Hauptbahnhof gegönnt (kannte ich natürlich nicht, war Renates Idee), ich wurde von ihr zu einem XXL-Cappuccino eingeladen, und ich fand das Ambiente so ansprechend, daß ich mir dachte, da sollte ich öfter mal eine Pause einlegen - vielleicht auch zusammen mit Charlotte.
Solch ein Pensum an nur einem Vormittag zu erledigen wäre mit Charlotte undenkbar. Selbst das frühe Aus-dem-Haus-Gehen wäre so nicht möglich. Aber alleine, im wahrsten Sinne des Wortes un-behindert, sind mir der klare, kalte, sonnige Morgen und Vormittag geradezu eine Wohltat gewesen, und die Fülle der erledigten Angelegenheiten eine echte Befriedigung.
Die Schule ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems
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Da der 11. März bei allen, die hier in Deutschland mit Schule zu tun haben,
vermutlich bis auf Weiteres mit dem Amoklauf von Winnenden verbunden sein
wird,...
Vor 7 Monaten








4 Kommentare:
Hallo Elisabeth !
Danke für deinen Kommentar in meinem Blog.
Hab jetzt nicht viel gelesen, aber Kinder Aufziehen ohne Schule, das wäre mir viel zu anstrengend - abgesehen von der Geschichte mit der Allgemeinen Schulpflicht.
Liebe Grüße,
Andreas
Elisabeth,
ich kann das so sehr im Augenblick nachempfinden... mit kleinen Kindern geht es mir manchmal gar nicht anders.
Ich bin froh in relativ regelmäßigen Abständen mal ein Vormittag frei zu haben, die in der Regel bis zum "geht-nicht-mehr" gefüllt werden.
Da wird es in einem Drinne fast frühlingsmäßig: da blüht man auf und entdecke neue Kraft und Energie!
Ich wünsche Dir eine baldige Frühling, bald kommen die Schneeglöckchen und kurz danach ist Bärlauch sammeln angesagt!
Liebe Grüße,
Andrea
Hallo Andreas,
als Österreicher habt Ihr ja die Wahl - und könnt häuslichen Unterricht machen, um die Schulpflicht zu erfüllen. Es ist doch schön, wenn man wenigstens diese Alternative hat, man braucht sie ja icht zu nutzen.
Wenn in der Schule alles glatt läuft mit den Kindern und für die Kinder, dann ist das sicher eine Entlastung für die Eltern, die dann zumindestens freie Vormittage haben. Aber Schule kann halt auch mehr Belastung als Entlastung werden - bei uns hing das mit der Krankheit meiner Tochter zusammen.
LG, Elisabeth
Hallo Andrea,
das erste Schneeglöckchen-Pflänzchen habe ich bei uns schon vor einigen Tagen entdeckt! Dennoch erscheint mir der Frühling gerade noch meilenweit entfernt zu sein. Aber wenn ich nun an Bärlauch denke, dann habe ich gleich richtige Frühlingsbilder vor mir - von den Stellen, wo bei uns der Bärlauch wächst und die ich kenne.
LG, Elisabeth
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